Hypnose und Hypnosetherapie

Johannes Hilpold, Heilpraktiker für Psychotherapie

Schwarzkreuzstraße 2
86977 Burggen
Telefon: +49 (0)8860 / 9229 635

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Hypnose-Behandlung zum Beispiel bei:

Ängsten und Phobien
Blockaden
Depression
Belastungsreaktionen, Stress
Zwangsstörung
Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
Tabakabhängigkeit (Raucherentwöhnung mit Hypnose)
Psychosomatischen Beschwerden und Essstörungen (nach ärztlicher Abklärung)

Sollte Ihr Anliegen hier nicht aufgeführt sein, so informiere ich Sie gerne über die Möglichkeiten. Individuelle Informationen erhalten

Analytische Hypnosetherapie

Ich habe mich auf eine besondere Form der therapeutischen Hypnose spezialisiert - die analytische Hypnose. Damit ist es in vielen Fällen möglich, die unbewussten Ursachen einer psychischen oder psychosomatischen Störung zu finden. Wenn dies gelingt, kann das Problem direkt auf der Ursachenebene behoben werden.

Wie sich in der Praxis immer wieder zeigt, sind es überwiegend Erlebnisse und Erfahrungen aus der Kindheit und frühen Jugend, die unter bestimmten Umständen zum Kern einer späteren psychischen oder psychosomatischen Störung beziehungsweise Symptomatik werden. Obwohl es sich hier manchmal um schwerwiegende traumatische Erfahrungen handelt, ist dies meist nicht der Fall. Oft sind es eher "normale" Kindheitserfahrungen, die damals zu Missverständnissen führten, dem Kind noch nicht verständlich wahren und deshalb Angst und Verwirrung auslösten.

Die aktuelle Symptomatik als Echo der Vergangenheit

Die damaligen Sinneseindrücke der Situation (Art der Umgebung, anwesende Personen, Geräusche, Stimmen, Wörter, Körperwahrnehmungen, usw.) verknüpfen sich wie beinahe jede Erfahrung zu einem assoziativen Netzwerk im Gedächtnis. Spätere Erlebnisse mit teilweise ähnlichen Erfahrungsinhalten, erweitern diese Netzwerke allmählich zu umfangreichen neuronalen Strukturen.

Wenn sich nun in einer aktuellen Situation einzelne dieser Sinnesreize zufällig wiederholen, kann so ein Netzwerk reaktiviert werden, was schließlich zu den unerwünschten psychischen und körperlichen Reaktionen führt. Diese beziehen sich jedoch - wie das ganze Netzwerk - vorwiegend auf alte Erfahrungen, wodurch die Reaktion von uns und den beteiligten Mitmenschen dann oft als unangemessen in Bezug auf die aktuelle Situation erlebt wird. Das heißt, unsere jetzige unwillkürliche Reaktion gehört eigentlich in die Vergangenheit, wo sie im damaligen Kontext durchaus angemessen gewesen sein mag.

Die Veränderung alter Reaktionen ist oft einfacher als man denkt

Durch die Methoden der analytischen Hypnose ist es nun möglich, solche Zusammenhänge aufzudecken und die Sinnhaftigkeit im ursprünglichen Kontext zu verstehen. Viel wichtiger für Sie als Klient ist aber, dass sich diese alten Netzwerke im Zustand der Trance relativ einfach und schnell verändern lassen, zum Beispiel dadurch, dass die damalige Erfahrung vor dem Hintergrund der jetzigen Lebenserfahrung neu bewertet wird. Damit erreicht man in zahlreichen Fällen ein dauerhaftes Ausbleiben der unerwünschten Reaktionen und die Symptomatik löst sich auf. Deshalb spricht man auch von auflösender Hypnose.

Das Auffinden der Ursache ist jedoch nicht immer erforderlich

Obwohl sich die Ursachen bisweilen erstaunlich leicht finden lassen, ist dies nicht in jedem Fall zwingend notwendig. Auch wenn nur die Erinnerungen zu den aktuell belastenden Situationen assoziativ umstrukturiert werden, kann damit eine deutliche Besserung erreicht werden.

Die Vorteile der analytischen Hypnosetherapie

Möglichkeit der Behandlung unbewusster Ursachen

Wie oben beschrieben, sind die eigentlichen Ursachen von Blockaden, Ängsten und andere psychische Störungen meist unbewusst. Deshalb sind der Gesprächspsychotherapie und auch der Verhaltenstherapie hier in bestimmten Fällen Grenzen gesetzt. Auch intensive Therapiegespräche und Übungen reichen manchmal nicht aus.

Mit Hypnose ist es möglich, unbewusste Inhalte gezielt zu aktivieren, sodass sie einer bewussten Bearbeitung zugänglich sind. Durch die Bearbeitung auf der Ebene der Ursachen, wird zudem die Wahrscheinlichkeit einer Symptomverschiebung deutlich reduziert, wie sie manchmal bei rein verhaltenstherapeutischer Arbeitsweise oder bei der reinen Suggestivhypnose zu beobachten ist.

Zeit- und Kostenersparnis

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die benötigte Zeit für eine Hypnosetherapie meist erheblich kürzer ist, als für andere Therapieformen. Damit reduzieren sich auch die Kosten.

Funktioniert Hypnose auch bei mir?

Die Fähigkeit, Trancezustände zu erfahren, ist uns allen angeboren. Jeder Mensch erlebt im Alltag ganz spontan Trance und hypnotische Zustände. Bis auf wenige Ausnahmen ist jeder Mensch für eine Hypnosetherapie geeignet.

Wie weit behalte ich die Kontrolle in einer Hypnosesitzung?

In einer therapeutischen Hypnosesitzung behalten Sie immer die Kontrolle. Wenn Sie wollten, könnten Sie sogar einfach aufstehen und die Sitzung zu einem beliebigen Zeitpunkt unterbrechen. Die von manchen Spielfilmen und Hypnoseshows genährte Meinung, im Zustand der Hypnose wäre man willenlos oder gar bewusstlos, trifft auf die therapeutische Hypnose in keiner Weise zu.

Therapeutische Hypnose findet meist in mittlerer Trancetiefe statt. Für mich als Behandler ist es wichtig, dass Sie mir während der Sitzung jederzeit Feedback geben können. Wir sprechen also laufend miteinander und Sie bekommen alles bewusst mit. Indem Sie mir mitteilen, was Sie innerlich erleben, kann ich Sie gezielt durch den therapeutischen Prozess führen. Am Ende der Sitzung findet eine kurze Nachbesprechung statt.

Was versteht man eigentlich unter Trance oder einem hypnotischen Zustand?

Der Zustand der Trance oder Hypnose zeichnet sich unter anderem durch eine starke Fokussierung der Aufmerksamkeit aus. Wir sprechen von Trance, wenn ein eng umrissenes Erleben und nur wenige äußere oder innere Wahrnehmungen das Bewusstsein so sehr "ausfüllen", dass alles Unwichtige vorübergehend in den Hintergrund tritt. Auch Gefühle können in diesem Zustand deutlich leichter und differenzierter wahrgenommen werden als im Alltagsbewusstsein. In vielen Fällen berichten mir Klienten in der Nachbesprechung, dass Sie in diesem Zustand erhöhter Bewusstheit neue Einsichten gewinnen konnten, welche die Symptomatik in einem neuen Licht und größeren Zusammenhang verstehbar machen.

Auch Sie waren schon oft in Trance

Im Alltagsleben erfahren wir Trancezustände zum Beispiel dann, wenn wir ganz vertieft in ein spannendes Buch sind, wenn wir einen Kinofilm so tief auf uns wirken lassen, dass wir uns zum Beispiel ganz mit der Hauptfigur des Filmes identifizieren und die vielen anderen Kinobesucher um uns herum vollständig ausblenden. Ein weiteres Beispiel wäre ein Kind, dass tief in sein Spiel versunken ist.

Seelische Störungen als Problemtrance

Darüber hinaus können wir durchaus sagen, dass viele psychische Störungen im Grunde nichts anderes als stark verfestigte und damit unflexible hypnotische Zustände sind. Sehr deutlich wird dies zum Beispiel bei einer Zwangsstörung oder bei den zahlreichen Phobien. Deshalb spricht man unter Therapeuten auch von der sogenannten "Problemtrance". Es ist nicht falsch zu sagen, dass viele Patienten eigentlich nicht zur Hypnose, sondern zum "Ent-Hypnotisieren" in die Therapie kommen.

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